Warum man (so früh wie möglich) in Aktien investieren sollte.

Dieser Beitrag erklärt aus meiner Sicht, warum man so früh wie möglich anfangen sollte, in Aktien oder ähnliche Wertpapiere zu investieren. Zu aller erst kläre ich die Frage, wieso man ausgerechnet in Aktien investieren sollte. Es gibt viele Gründe dafür. Zum einen haben Aktien ziemlich geringe Einstiegskosten, das heißt, dass man auch für geringe Beträge Aktien kaufen bzw. besparen kann. Anders als beispielsweise bei Immobilien kann man Aktien schon für wenige hundert Euro effektiv besparen. Zum anderen sind Aktien nicht nur etwas für die reichen, sondern auch für Kleinanleger interessant. Wer nun meint, dass Aktien hoch riskante und spekulative Geldvernichtungsmittel sind, der hat nur zur hälfte recht. Bei fehlendem Grundlagen Wissen und mangelnder Recherche ist ein Griff ins Klo bei einem Aktienkauf gar nicht so unwahrscheinlich. Gerade deshalb sollte man, bevor man anfängt damit zu handeln erstmal eine Lernphase durchziehen, in der man sich das wichtigste rund um das Thema aneignet. Zum Beispiel, wie man ein Unternehmen analysiert und verschiedene Begriffe und Abkürzungen, die häufig verwendet werden. Dazu eignen sich Blogs aber auch YouTube Videos. Quellen gibt es dafür genug, man muss nur aufpassen, dass man nicht an falsche Influencer gerät, die einem einen Kurs für „nur sagenhafte 999€“ andrehen wollen. Von diesen Kursen ist abzuraten. Alle relevanten Informationen findet man kostenlos im Internet. Der wichtigste Grunde warum man sich allerdings für Aktien entscheiden sollte ist der Zinseszins Effekt. Die meisten werden ungefähr wissen, was das ist. Trotzdem nochmal eine kleine Erklärung: Ihr erhaltet Zinsen auf euer Kapital, die reinvestiert werden. Erhaltet ihr nun das nächste mal Zinsen, ist euer Kapital durch die vorherigen Zinsen bereits gewachsen, also erhaltet ihr höhere Zinsen. Durch erneute Reinvestition der Zinsen steigt euer Kapital erneut und der Zinsbetrag der nächsten Zinszahlung wächst immer weiter. Euer Kapital wächst also exponentiell.

„Der Zinseszins war die größte Erfindung menschlichen Denkens.“

Albert Einstein (angeblich)

Dieses Prinzip machen sich auch die Aktienmärkte zunutze, denn da läuft alles in Prozent. Erreicht man also in einem Jahr eine Rendite (Gewinn durch Eigenkapital) von ca. 8%, was dem üblichen Marktdurchschnitt der letzten Jahrzehnte entspricht, kann man das auch in den nächsten Jahren schaffen. Hier ein kleiner Rechenbeispiel zur Veranschaulichung:

Rendite = 8% pro Jahr

Kapital: 100€ (+8% = +8€)

Anlagedauer 1 Jahr: 108€ (+8% = +8,64€)

Anlagedauer 2 Jahre: 116,64€ (+8% = +9,3312€)

Anlagedauer 3 Jahre: 125,9712€

Ohne den Zinseszins hätte man im dritten Jahr lediglich 124€. Der Unterschied mag auf den ersten Blick nicht nach viel aussehen, hier ist der wichtigste Faktor jedoch die Zeit. Also sollte hiermit auch klar sein, dass die Anlage in Aktien ein langfristiges Investment darstellt und kein Weg ist um schnell reich zu werden. Wer mit diesem Gedankengang etwas herumspielen möchte, dem empfehle ich die Seite https://www.zinsen-berechnen.de/zinseszinsrechner.php .

Ein weiteres Beispiel um meinen Punkt zu festigen, dass Zeit sehr wichtig ist: (Ermittelt mittels Zinseszinsrechner.)

Anfangskapital: 5000€

Zinssatz: 8% pro Jahr

Anlagedauer: 9 Jahre

Endkapital: ca. 10000€

Das heißt nach 9 Jahren, in denen man 8% Zinsen erhalten hat, hat man sein Anfangskapital bereits verdoppelt. Dabei geht man davon aus, dass kein neues Geld in die Anlage fließt. Investiert man indessen einen erheblichen Teil seines Geldes müsste jedem klar sein, dass das Kapital viel schneller wächst, da ihr Zinsen erhaltet und gleichzeitig selbst frisches Geld hinzufügt. Freundet man sich einmal mit dem Gedanken an, dass ein Anlagehorizont von mehreren Jahren/Jahrzehnten durchaus normal bzw. sogar empfohlen ist, dürfte der Anlage nichts mehr im Wege stehen.

Wie anfangs bereits erklärt muss nur die erste Hürde überwunden werden. Nachdem man angefangen hat, fällt es einem mit der Zeit immer leichter und man entwickelt ein Gefühl dafür. Das wichtigste ist nur überhaupt damit anzufangen!

Wie wählt man einen ETF aus?

Viele Anleger, die noch am Anfang stehen, kennen sich nicht sehr gut mit ETFs und anderen Anlageklassen aus. Daher werde ich in diesem Artikel, die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte erläutern, auf die man bei der ETF Auswahl achten sollte.

Der erste Schritt sollte ein, dass man sich selbst klar macht, in was man investieren möchte und in was nicht. Es kann sein, dass man aus ethischen oder sonstigen Gründen nicht in bestimmte Regionen oder Branchen investieren möchte. Daher empfiehlt sich, eine grobe Eingrenzung zu treffen. Möchte man beispielsweise nicht in die USA investieren, da man der dortigen Wirtschaft kein Wachstum mehr zutraut, sollte man offensichtlich von S&P 500 ETFs oder NASDAQ ETFs weg bleiben, da diese Indizes der USA abbilden. Allerdings sollte man, je nachdem wie ernst man es mit seiner Einschätzung meint, auch von MSCI World oder ähnlichen ETFs abstand halten, da diese zu einem großen Teil US Aktien abbilden. Also sollte man sich immer die Zusammensetzung eines ETF genau anschauen, diese kann man recht leicht herausfinden. Am besten einfach den gewählten ETF + Zusammensetzung Googeln. Dabei findet man meißt auch die genaue Zusammensetzung, also aus welchen Aktien, der ETF aufgebaut ist. Nachdem man jetzt festgelegt hat in was man nicht investieren möchte, kann man sich einen Index heraussuchen, der in das investiert, was einen anspricht. Dies kann ein Dax oder auch ein EURO STOXX ETF sein. Hier würde ich empfehlen, einfach den Indexnamen auf einer ETF Website oder bei einem Broker einzugeben. Dann werden euch passende ETFs angezeigt.

Die nächsten Punkte sind wichtige Merkmale. Da haben wir zum einen die TER (Total Expense Ratio), also die Gesamtkostenquote. Diese beschreibt die laufenden Kosten eines ETFs. Diese sollte so gering wie möglich sein. Ein grober Orientierungswert ist die 0,5% Marke. Alles darunter ist recht günstig. Die Kosten werden euch in der Haltedauer von der Performance abgezogen. Wichtig ist auch die Replikationsmethode. Hier wird zwischen Physisch und Swap-basiert unterschieden. Physisch ist hier klar zu bevorzugen, da dies bedeutet, dass der ETF die in dem abgebildeten Index enthaltenen Wertpapiere tatsächlich an dem Markt kauft. Das dritte wichtige Merkmal ist für mich die Ausschüttungsart. Hier wird zwischen ausschüttend und thesaurierend unterschieden. Ausschüttend heißt, dass der Fonds eine Dividende an die Anteileigner ausschüttet, wie einige Aktien das auch tun. Thesaurierend bedeutet, das Dividenden nicht ausgeschüttet werden, sondern auf den Kurs obendrauf gerechnet werden. Das ist förderlich für den Zinseszins Effekt, da hier keine aktive Reinvestition der Dividende erforderlich ist und der Kurs trotzdem stärker steigt. Ausschüttende ETFs sind nur zu bevorzugen, wenn man seinen Cashflow erhöhen möchte, bzw. einen Cashflow aufbauen möchte. Eine der wichtigsten Kennzahlen ist außerdem das Fondsvolumen. Dieses beschreibt das investierte Vermögen in einen bestimmten ETF. Hier sollte ein Fonds mindestens eine Größe von ca. 100 Millionen Euro haben. Das mag einem als viel erscheinen, allerdings kommt das häufiger vor als man denkt.

All diese Daten findet man für jeden ETF auf der Seite http://www.justetf.com . Es ist sehr empfehlenswert, sich auf dieser Seite alle Daten eines ETF anzuschauen und nicht blind zu investieren. (Keine Werbung, nur eine persönliche Empfehlung von mir, da mir die Seite sehr gut gefällt)

ETF Bezeichnungen kann man mithilfe dieses Musters ganz leicht entschlüsseln.

Quelle: https://www.justetf.com/de/news/etf/wie-sie-etf-namen-einfach-entschluesseln.html

Die Zusammensetzung der Bezeichnung eines ETFs ist eigentlich ganz einfach und sollte mit ein wenig Übung kein Problem mehr darstellen.

Das ist eigentlich alles grundlegende, worauf man bei der ETF Auswahl achten sollte. Klar kann man sich noch mehr genaue Daten dazu anschauen, jedoch reichen diese Merkmale um einen groben Überblick zu schaffen. Viel Spaß beim Investieren!

ETF – Was ist das und warum brauche ich das?

Was sind diese ETF und warum sprechen alle davon? Das werde ich in diesem Blogeintrag klären.

Zu aller erst, für was steht denn eigentlich ETF? ETF steht für (E)xchange (T)raded (F)und, auf deutsch übersetzt also börsengehandelter Fonds. Das heißt, das sind Fonds, die man nicht bei einer Investmentgesellschaft kaufen muss, sondern wie Aktien, direkt an einer Börse gekauft werden können.

Wie funktioniert so ein Fonds oder was genau ist so ein Fonds?

Ein Fonds ist ganz einfach gesagt ein „Paket“ aus mehreren Wertpapieren, Rohstoffen oder sonstigen Vermögenswerten. Die wahrscheinlich am weitest verbreitete Art der ETFs sind die Index Fonds also Fonds, die sich an einem Index orientieren. Ein Index, wie beispielsweise der DAX hat eine Performance, die sich durch die Performance der einzelnen Unternehmen zusammensetzt, die in dem Index gelistet sind. Steigt der DAX, steigt also auch ein ETF der den DAX abbildet. Das funktioniert, indem der Fondsverwalter dieselben Wertpapiere kauft, die in dem Index vorhanden sind und diese in den Fonds steckt. An unserem DAX Besipiel erklärt, müsste der Fondsverwalter also alle 30 Dax Werte kaufen und in ein „Paket“ stecken. Kauft man nun einen ETF kauft man quasi kleine Anteile aller Unternehmen, die in dem Index gelistet sind. Dadurch erreicht man die selbe Performance, wie der Leitindex, eben weil der Leitindex und der ETF aus den gleichen Bestandteilen (den gleichen Aktien) zusammengesetzt sind. (Von dieser Erklärung kann es Abweichungen geben aber zum Verstehen sollte diese Erklärung ausreichend detailliert sein.)

DAX Zusammensetzung (Quelle: https://www.justetf.com/de/academy/was-sind-etfs.html)

Wieso sollte ich in ETFs investieren?

Ganz einfach gesagt sind ETFs sehr vorteilhaft für viele Anleger. Einerseits weil sie einen ganzen Index abbilden oder genereller gesagt, da sie viele Wertpapiere in einem Paket umfassen, also diversifiziert sind. Dadurch sinkt das Risiko im Vergleich zu einzelnen Wertpapieren. Andererseits sind sie sehr einfach im Umgang. Das heißt, wenn man sich nicht viel mit der Börse und dem drumherum beschäftigen will kann man sie sehr leicht besparen, ohne viel Aufwand. Ein Super Tool dabei sind ETF-Sparpläne. Diese ermöglichen regelmäßiges besparen von ETF zu einem niedrigen Betrag (ab 25€ bei den meisten Brokern). Diesen Service bieten die meisten Banken/Broker an und es stehen sehr viele ETFs zur Auswahl, die zu besparen sind. Die Kosten sind auch vergleichsweise gering. 1,5% des Sparplanbetrags ist ungefähr der Industriestandard. Die App „Trade Republic“ hat vor kurzem die Möglichkeit ergänzt, ETF-Sparpläne kostenfrei auszuführen. Wenn man also einmal seine Sparpläne erstellt hat, werden diese vollautomatisch bis zum Beenden des Sparplans ausgeführt, was einen reibungslosen Vermögensaufbau ermöglicht. Dieser Weg wäre meiner Meinung nach für jeden Mensch auf dieser Erde der richtige, um langfristig ein Vermögen aufzubauen. Die durchschnittliche Performance der Aktienmärkte der letzten Jahrzente beläuft sich Inflationsbereinigt auf ca. 7% (pro Jahr). Wer damit also möglichst früh anfängt zu investieren und sich den Zinseszins-Effekt zu nutze macht, der wird langfristig garantiert ein höheres Vermögen aufbauen als wenn man sein Geld auf dem Konto liegen lässt oder gar nicht spart.

Gibt es auch Nachteile?

Klar, alles hat seine Vor- und Nachteile. Zwar gibt es in der Zwischenzeit kostenlose ETF Sparpläne, allerdings sind dabei nur die Ordergebühren (Kauf und Verkaufskosten) kostenlos. ETFs haben immer eine jährliche Gebühr, die als „TER“ angegeben wird, was für Total Expense Ratio steht, also Gesamtkostenquote. Diese ist allerdings um ein vielfaches geringer als bei aktiv gemanagten Fonds. Die Kosten variieren von 0,02% p.A. bis hin zu einstelligen Prozentbeträgen, wobei das letztere eher eine Ausnahme darstellt. Durchschnittlich kann man also sagen, dass etwa 0,5% Gebühren anfallen. Betrachtet man nun allerdings die 7% Jährliche Performance der Aktienmärkte, fällt einem auf, dass dies beinahe vernachlässigbar gering ist. Aktiv gemanagte Fonds haben gut und gerne mal eine Gebühr von rund 3% oder höher. Also sind die laufenden Kosten kein wirklicher Nachteil. Ein anderer Nachteil ist die Diversifizierung, also die vielen Wertpapiere in einem Paket. Dadurch wird die Performance von guten Performern von der schlechten Performance der schlechten Performer ausgebremst, wodurch Kurspotential verschenkt wird. Das Risiko auf Performancebremser besteht allerdings auch bei Einzelaktien, weshalb ich auch diesen Nachteil nicht sehr schlimm finde.

Fazit.

ETFs sind meiner Meinung nach ein toller Weg um in den Vermögensaufbau einzusteigen. Die Vorteile überwiegen hier klar die Nachteile, weshalb ich jedem empfehle sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Anfangs mag es schwer und einschüchternd sein sich damit anzufreunden, jedoch kann man durch ein wenig Übungszeit diese anfängliche Angst leicht überwinden. Also einfach mit einem kleinen Betrag anfangen. Desto weiter man in dieses Themenfeld einsteigt, desto klarer wird einem alles und desto vertrauter und sicherer wird man in dem Umgang damit. Das wichtigste ist einfach das Anfangen!

Trade Republic – Mein Lieblingsbroker

Willkommen zurück auf meinem Blog zu einem neuen Eintrag zum Thema Aktien und personal finance. Wie unschwer an der Überschrift zu erkennen, handelt es sich bei diesem Beitrag um ein „Review“ des Brokers namens Trade Republic. Wieso gerade ein Beitrag zu Trade Republic fragen sich vielleicht einige. Das hängt damit zusammen, dass ich seit geraumer Zeit zu diesem Broker gewechselt habe und seither keine Probleme damit hatte und auch in der Community keine schlechten Erfahrungen gesammelt habe.

Aber wieso benutze ich nun TR (Trade Republic)?

Wenn man sich das Angebot von TR anschaut ist der größte Vorteil wahrscheinlich sofort klar. Es wird mit provisionsfreiem Handel geworben. Wer jetzt allerdings meint kostenlose Aktien kaufen/verkaufen zu können, der schaut erstmal in die Röhre. Provisionsfrei steht in diesem Fall lediglich dafür, dass der Broker kein Geld von euch für Dienstleistung selbst verlangt. Jedoch muss pro Kauf/Verkauf 1€ bezahlt werden. Diesen bekommt allerdings nicht TR sondern der Börsenplatz an dem gehandelt wird. Bei Aktien verwendet TR dafür die LS Exchange. Aber die geringen Ordergebühren sind nicht das einzige gute an TR. Zu den weiteren Vorteilen gehören untern anderem ein übersichtliches Layout, ein schneller Orderprozess, kostenlose ETF Sparpläne und sehr lange Handelszeiten (7.30-23.00Uhr).

Wer sich jetzt gerade fragt, wie Trade Republic Geld verdient bzw seine Kosten deckt, der wird erstaunt sein, denn das geschieht nicht über den herkömmlichen Weg von Gebühren bzw. Provisionen. Diese gibt es ja nicht. Stattdessen erhält TR von der LS Exchange eine Rückvergütung, quasi als Gegenleistung dafür, dass TR über diesen Handelsplatz handelt. Außerdem wurden die Betriebskosten von TR sehr weit gesenkt im Vergleich zu herkömmlichen Filialsbanken, indem viel durch moderne Computersysteme ersetzt wird. So ist es möglich trotz nicht sehr hohen Einnahmen ein profitables Geschäft zu betreiben.

Nachdem die grundlegenden Fragen geklärt sind kommen wir jetzt zu den einzelnen Vorteilen und Nachteilen. Gehen wir alles der Reihe nach durch, also beginnen wir mit dem Registrierungsprozess. Dieser geht sehr schnell (unter 10 Minuten) und man brauch nur sein Smartphone und einen gültigen Ausweis dazu. Der Rest ist alles selbsterklärend. Man legt ein Konto mit seinen persönlichen Daten an und muss anschließend per VideoIdent Verfahren seine Identität bestätigen. Das Konto wird mit deiner persönlichen Telefonnummer und einer Pin deine Wahl verknüpft. Nachdem das Konto erstellt wurde, erhält man sofort eine eigene IBAN für das Verrechungskonto, das mit deinem Depot verknüpft ist. Auf dieses Konto kann man dann das Geld überweisen, was man investieren möchte. Die Überweisungsdauer ist recht kurz. Morgens überweisen, mittags investieren geht nach meiner persönlichen Erfahrungen, wobei hier die Ausführungszeiten der Bank, von der die Überweisung ausgeht eine wichtige Rolle spielt. Sobald das Geld auf dem Verrechungskonto eingetrudelt ist erhält man außerdem eine Benachrichtigung auf sein Handy. Nun hat man also sein Geld und kann sich überlegen, in welche Aktien, ETF oder auch Derivate man investieren(/spekulieren) will. Diese findet man, indem man unten in der Leiste auf das Lupen Symbol drückt und ein beliebiges Wertpapier sucht.

So läuft ein Aktienkauf ab

Hat man sein Wertpapier der Wahl ausgesucht kommt man in ein nachfolgendes Fenster, indem man die Anzahl der Stücke angeben muss und gegebenenfalls seinen Order Typen ändern kann. Hier kann man zwischen Market Preis, Limit Preis und Stop Preis wählen. Drückt man dann den blauen Pfeil, bekommt man eine Übersicht der Order und mit einem Drücken auf „Jetzt Kaufen“ kann man die Order (nach Identitätsfeststellung per Face Scan oder Fingerabdruck Scan) absenden. So leicht kann man Wertpapiere kaufen. Der Verkauf geht übrigens genau so schnell.

ETF Sparpläne?

Seit kurzem ist es möglich ETFs in TR kostenlos zu besparen. Diesmal wirklich kostenlos, nicht bloß provisionsfrei! 0 cent pro Sparplanausführung! Das ist einzigartig in Deutschland. Gut gemacht Trade Republic Team! Im Angebot sind rund 280 ETF von iShares. Sparraten sind ab 25€ frei wählbar. Ausführungsintervalle kann man zwischen zwei mal pro Monat, Monatlich und quartalsweise wählen. Die Implementation solcher Sparpläne erhebt das Image von TR auf ein ganz neues Niveau, da einerseits die Gebühren geringer als bei allen anderen Brokern sind und andererseits auch passive Anleger, die nur ihre Sparpläne ausführen, problemlos ihr Depot bei TR führen können.

Steuerabführung und Sicherheit von Trade Republic?

TR unterstützt einen bei der Steuerabführung sehr stark, man muss lediglich seine Steuer ID angeben und schon hat man alles automatisch geregelt. Auch Steuerfreibeträge kann man bei TR angeben. Dabei bekommt man sogar angezeigt, wie viel der Freibetrags bei TR ausgeschöpft wurde. Zu der Sicherheit kann ich sagen, dass obwohl der Broker noch ein Start-up und sehr neu am Markt ist, die Sicherheit, meines Empfindens nach sehr hoch zu sein scheint. TR besitzt eine vollwertige deutsche Banklizenz und einige der führenden Kräfte kommen von anderen Banken/Brokern.

Gibt es denn auch Nachteile?

Um ehrlich zu sein habe ich auch sehr lange daran gezweifelt, dass so ein perfektes Paket existiert, jedoch gibt es ein/zwei kleine Mankos, die für mich allerdings nicht weiter schlimm sind. Das wären zum einen die recht hohen Spreads im vorbörslichen Handel (Differenz zwischen Kauf-/Verkaufskurs). Und das wohl weniger vernachlässigbare Problem scheint die reine App Benutzeroberfläche zu sein. Ob man sein Depot nur auf dem Handy haben möchte muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich als „Smombie“ ist das überhaupt kein Problem und ich habe es sogar gerne in einer so übersichtlichen App, da ich so unterwegs den Depotstand ganz schnell und einfach überprüfen kann ohne irgendwelche lästigen TANs oder sonstiges. Ein Web Interface soll laut TR allerdings bald folgen. Auch finde ich schade, dass ein Depotübertrag zu TR momentan nicht möglich ist. Aber auch das wird in naher Zukunft (laut TR) möglich sein.

Fazit.

Die Vorteile überwiegen in meinen Augen klar die „Nachteile“, von dem her kann ich jedem die App bzw. den Broker empfehlen. Erhältlich ist die App für iOS und auch für Android. In Deutschland ist TR eine Revolution so wie „Robinood“ damals in den USA. Auch wenn TR nicht jedermans Fall ist, hinterlassen sie ein klares Statement in der Finanzbranche, was auch Auswirkungen auf andere Broker hat/haben wird.

Mein erster Blogbeitrag!

„Iced out Drip“ -Every Rapper ever

“Don’t focus on having a great blog. Focus on producing a blog that’s great for your readers.”

— Brian Clark

Das ist mein erster Blogeintrag, also nehmt mir meine Unerfahrenheit nicht all zu übel. Zunächst möchte ich euch allerdings erläutern, was ich mit diesem Blog erreichen möchte. Als erstes möchte ich in diesem Blog meine Reise in der Finanzwelt dokumentieren. Außerdem möchte ich meine Ansichten teilen und mein Wissen anderen vermitteln, um ihnen zu helfen erfolgreich zu sein.

In den kommenden Beiträgen, werde ich mich vorstellen, meine Strategie vorstellen und alles rund herum erläutern also bleibt gespannt! Folgt diesem Blog gerne. Es freut mich und wenn es euch Spaß bereitet st das doch eine Win-Win Situation.

-Alex

Vorstellung meiner Person

Herzlich Willkommen auf meinem Blog und schön, dass du hierher gefunden hast. In den kommenden Zeilen werde ich mich vorstellen und etwas zu meinem Leben erzählen. Ich hoffe das ist nicht all zu langweilig.

Wer bin ich?

Mein Name ist Alex(ander), ich bin 18 Jahre alt, wohne in der Nähe von Freiburg und studiere in Freiburg seit diesem Jahr VWL (Volkswirtschaftslehre). Ich habe zwei Geschwister und bin in einer glücklichen Beziehung.

Was sind meine Hobbies?

Zu aller erst, das Investieren bzw. die Freude an Finanzen und der Ökonomie, was durch diesen Blog und meine Studiengang Wahl nicht all zu schwer erkennbar sein sollte. Eine weitere große Leidenschaft von mir ist die Foto-/Videografie. Der Umgang mit Kameras im generellen fasziniert mich sehr. Dazu passend bin ich allumfassend sehr an Technik interessiert, also von Kameras über Computer bis hin zu Modelleisenbahnen. Das sind meine größten Leidenschaften, natürlich darf man dabei Familie und Freunde nicht vernachlässigen!

Warum betreibe ich diesen Blog und wie bin ich darauf gekommen?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Dieser Blog entstand eigentlich sehr spontan und ich hoffe selbst, dass ich in der Lage bin ihn kontinuierlich zu erweitern und, dass ich ihn nicht linksliegen lasse bis er irgendwann ganz in Vergessenheit gerät. Mit diesem Blog möchte ich dennoch meine Reise an der Börse dokumentieren und anderen den Einstieg an der Börse erleichtern, sowie auch langjährigen Börsengurus mit meinen Ansichten und Meinungen etwas zum nachdenken geben.

Habe ich noch andere Social Media auf denen man mir folgen kann?

Ja habe ich. Mein Haupt Social Media ist mein Instagram Account @Aktien_Alex . Dort könnt ihr mir gerne folgen für weitere Updates und bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mir dort auch sehr gerne eine Nachricht senden.

Das war meine Vorstellung. Wenn du mehr von mir hören möchtest, abonniere diesen Blog und meinen Instagram Account. Danke, dass du dir die Zeit nimmst diese Blog-Einträge zu lesen!

-Alex

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